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Tafelhalle

Die Tafelhalle in Nürnberg ist ein Kulturzentrum in einer ehemaligen Schraubenfabrik und Teil des KunstKulturQuartiers. Der erhaltene Bau ist für Besucher im Rollstuhl zugänglich.

Zwischen 1909 und 1910 entstand er als Schraubenfabrik des Tafelwerks, das Julius Tafel 1876 als Eisenwalzwerk gegründet hatte. 1975 schlossen die Eisenwerke, und der übrige Komplex verschwand weitgehend. Die ehemalige Fertigungshalle blieb als einziges Gebäude erhalten und wurde nach Renovierungen im Oktober 1987 als Veranstaltungsort wiedereröffnet. Seitdem verbindet sie lokale Tanz- und Theaterschaffende miteinander.

Im großen Theatersaal, auf der Probebühne und im Theatercafé finden Musik, Tanz und Theater statt. Auf der Bühne zeigen sowohl aufstrebende als auch etablierte Künstler ihre Arbeiten. Internationale Festivals bringen Figurentheater und europäisches Kindertheater nach Nürnberg. Musikreihen widmen sich zeitgenössischer Klassik, Jazz, Big-Band-Musik und Klängen aus Skandinavien. Die Jazzreihe The Art of Jazz besteht seit 1980. Das Sunday Night Orchestra pflegt dort Big-Band-Jazz.

Stadt
Nürnberg
Aktualisiert

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