St. Jakob
St. Jakob ist eine mittelalterliche Kirche in Nürnberg und dem heiligen Jakobus dem Älteren gewidmet. St. Jakob gehört zur mittelalterlichen Architektur der Stadt Nürnberg. Otto IV. gründete die Kirche, nachdem an diesem Ort zunächst eine kleine romanische Kapelle gestanden hatte. Diese Kapelle wich später dem heutigen Bauwerk vollständig. Im Inneren erinnert der Altaraufsatz am Hochaltar an die mittelalterliche Kunst. Eine Steinmeyer-Orgel prägt den Kirchenraum mit mehreren Manualen. Johanniter und Deutscher Orden prägten die Besitzgeschichte, während Nürnberg später die bauliche Entwicklung übernahm. Die Kirche blieb lange mit kirchlichen Orden verbunden. Während der Reformation wurde St. Jakob protestantisch, obwohl der katholische Deutsche Orden Eigentümer der Kirche blieb. Die Stadt Nürnberg übernahm später die Verantwortung für das Gotteshaus. Die Ausstattung verbindet mittelalterliche Kunst, konfessionelle Geschichte und eine Orgel aus neuerer Zeit. St. Jakob verbindet damit mehrere Epochen der Nürnberger Stadtgeschichte. Kriegsschäden beschädigten das Gebäude, doch eine spätere Restaurierung bewahrte seine historische und architektonische Bedeutung. Der Zugang zu St. Jakob ist rollstuhlgerecht gestaltet.
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