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Holzschuher-Schlösschen Almoshof

Das Holzschuher-Schlösschen Almoshof steht in Nürnberg als ehemaliges Patriziergut und verbindet historische Bausubstanz mit einem Kulturort. Im Inneren fällt eine Wendeltreppe auf, die aus einem einzigen Baumstamm gefertigt wurde.

Elias von Holzschuher ließ das Gut 1517 als Zweitwohnsitz errichten und gehörte damit zu einer einflussreichen Nürnberger Patrizierfamilie. Die Familie handelte mit Textilien, Gewürzen, Leder und Pelzen. Nach der Zerstörung in den Markgrafenkriegen entstand es im späten siebzehnten Jahrhundert neu. 1941 ging das Anwesen an die Stadt Nürnberg. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente es als Notunterkunft, bevor es in den siebziger Jahren zum Kulturort wurde.

Seit 1986 arbeitet dort der Kulturladen Schloss Almoshof mit Ausstellungen, Konzerten, Literaturveranstaltungen und Bildungsangeboten. Kunstausstellungen, Musik und Workshops bringen Kinder, Senioren und weitere Besucher zusammen. Das Kunstcafé bietet im historischen Gebäude einen geselligen Treffpunkt für das kulturelle Leben vor Ort.

Stadt
Nürnberg
Aktualisiert

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