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Villa Furtado-Heine

Die Villa Furtado-Heine steht in Nizza an der Rue de France, nördlich ihres geschützten Gartens. Eine Südfassade öffnet sich zum Garten, während die Anlage von der Promenade des Anglais sichtbar bleibt. Zentrale Wege führen vom Haupttor zu zwei Halbkreisen um ein rundes Blumenbeet. Ein altes Becken und moderne Wasserspiele mit kleinen Kanälen setzen dort den Mittelpunkt.

Lady Penelope Rivers ließ das Herrenhaus zwischen 1784 und 1787 errichten, als das Grundstück noch bis zum Strand reichte. Damals umfasste das Anwesen rund 11.000 Quadratmeter und trug zahlreiche Orangenbäume. Drei Viertel des Parks bestanden aus Orangenhainen, die zwei Zypressenreihen vor salziger Meeresluft schützten. Zum Besitz gehörten außerdem ein Heuboden, Stallungen und ein Brunnen mit Noria. Cécile Furtado-Heine schenkte die Villa dem französischen Staat als Genesungsheim für Offiziere nach der Expedition nach Madagaskar. Auch Pauline Bonaparte lebte zeitweise in diesen Räumen.

Seit dem 10. Juni 1961 stehen Gebäude und Garten als nationales Denkmal unter französischem Schutz. Der französische Staat nutzt das Anwesen heute militärisch, unter anderem als Offiziersschule. Die letzte große Gartengestaltung entstand 1992 und bewahrt die geschwungene Ordnung rund um das alte Becken.

Stadt
Nizza
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