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Nice, la ville de la villégiature d’hiver de riviera

Nizza, die Winterkurstadt der Riviera, steht als UNESCO-Welterbestätte für die Entwicklung des Wintertourismus. Die Stadt liegt am Mittelmeer nahe der italienischen Grenze.

Die Promenade des Anglais, der Quai des États-Unis und die Terrasse des Ponchettes bilden eine Küstenlandschaft mit Blick auf das Meer. Auch der Hafen von Lympia gehört zu diesem Stadtbild. Mont Boron sowie die Hügel von Cimiez und Baumettes rahmen Nizza wie ein Amphitheater. Dort treffen Küste, Hänge und städtische Viertel aufeinander.

Britische, italienische, französische und russische Einflüsse prägen die Architektur und die Stadtplanung. Parks mit Palmen und Orangenbäumen erinnern an die Geschichte als Winterziel. Der frühere Camin dei Inglesi entwickelte sich zur Promenade des Anglais. Nizza verbindet dadurch elegante Boulevards mit der mittelalterlichen Altstadt und neuen Vierteln.

Die Geschichte reicht jedoch weit vor die Zeit der Wintergäste zurück. In der Lazaret-Höhle und bei Terra Amata belegen Steinwerkzeuge und Feuerstellen frühe menschliche Spuren. Auf den Hügeln von Cimiez liegen Reste des römischen Cemenelum mit Arenen und Thermen. Die Via Julia Augusta verband diesen Raum mit den Verkehrswegen der römischen Welt. Nizza bewahrt damit Spuren von Küstenhandel, Verteidigung und Stadtleben aus vielen Epochen.

Stadt
Nizza
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