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Église Notre-Dame-Auxiliatrice

Die Église Notre-Dame-Auxiliatrice steht in Nizza als katholische Pfarrkirche und nationales Heiligtum nahe einer gleichnamigen Schule. Ihr Art-Déco-Bau verbindet einen traditionellen Grundriss mit Stahlbeton, offenen Gittern und kleinen Glasfenstern.

Jules Febvre und Marius Déporta begannen die Arbeiten im Mai 1924, der Grundstein folgte im Dezember 1926. Die Weihe im Mai 1933 machte sie zur ersten französischen Kirche der Salesianer und zur größten im Bistum. Außen wirken Sgraffito-Motive an Gesimsen und Vordächern zurückhaltend, während innen Farbe, Licht und kostbare Materialien dominieren. Eugène Doucet malte ungefähr zehn Jahre lang den lebensgroßen Kreuzweg an den Seitenwänden. Antoine Bessac schuf zwölf erzählende Glasfenster, dazu spannt sich ein kobaltblaues und goldenes Kreuz über 242 Quadratmeter.

In den Jahren 1943 und 1944 versteckten Salesianer-Waisenhäuser gemeinsam mit dem Marcel-Netzwerk viele jüdische Kinder. Die Kirche steht seit 2001 als historisches Monument unter Schutz und wurde 2017 klassifiziert. An der Fassade bewacht eine Statue von Carlo Sarrabezzoles den Übergang zwischen schlichter Außenansicht und leuchtendem Innenraum.

Stadt
Nizza
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