Oberes Tor
Das Obere Tor steht in Neuburg an der Donau und gehört zur Architekturgeschichte der Stadt. Seine Errichtung erfolgt im Jahr 1530 unter Pfalzgraf Ottheinrich. Der Pfalzgraf lässt das Stadttor am Fuß des alten Stadtschlosses, der Alten Münz, errichten. Die Alte Münz prägt dabei die Lage des Tores. Ein älteres Tor an einer Straßenbiegung genügt den damaligen Sicherheitsanforderungen nicht mehr. Darum schützt der Neubau den Zugang zur Stadt. Über dem Eingang verbindet das Stadtwappen das Bauwerk sichtbar mit Neuburg. Das Wappen macht die Zugehörigkeit zur Stadt erkennbar. Seine Lage und seine Baugeschichte verweisen auf Neuburgs Zeit als befestigte Stadt. Das Tor gehört zu den markanten Wahrzeichen von Neuburg an der Donau.
Im Inneren liegen im ersten Stock des Bauwerks Räume mit unterschiedlichen Grundrissen. Eine Treppe erschließt diese Räume, deshalb ist der Bereich nicht barrierefrei. Die Hauptnutzfläche umfasst etwa 100 Quadratmeter und gliedert sich in einen größeren sowie mehrere kleinere Räume. Große Veranstaltungen passen nicht zur historischen Bauweise. Eine Collage von Wulf Reinshagen zeigt das Obere Tor zusammen mit der nahe gelegenen Hofkirche. So verbindet das Bauwerk Stadtbefestigung, Stadtwappen und Architekturgeschichte an einem markanten Ort.
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