Petruskirche
Die Petruskirche in Neu-Ulm ist eine neugotische Kirche des 19. Jahrhunderts mit sichtbarem Ziegelmauerwerk. Georg von Stengel entwarf ihren zentralen Grundriss in Kreuzform.
Die Evangelische Stadtpfarrkirche wurde 1867 feierlich eingeweiht und erhielt 1963 ihren heutigen Namen Petruskirche. Der Name unterschied sie von einer anderen örtlichen Kirche.
Der markante Kirchturm trägt eine kupferverkleidete Spitze, vergoldete Zeiger und Zifferblätter an allen vier Seiten. Der Turm erreicht etwa siebzig Meter Höhe.
Das Hauptgebäude besitzt ein Schieferdach, während innen eine rippengewölbte Haupthalle und natürliche Holzelemente sichtbar sind. Im Innenraum steht eine besondere Altarinsel.
Karlheinz Hoffmann gestaltete sie, und eine halbkreisförmige Sitzordnung richtet sich auf diesen Mittelpunkt aus. Die Kirchentüren tragen Bronzereliefs von Günther Späth.
Die Reliefs zeigen Szenen aus dem Leben des Apostels Petrus und verbinden Glauben mit ethischen Themen. Mehrere Umbauten prägten das Gebäude im 20. Jahrhundert.
Nach Kriegsschäden folgten Restaurierungen, neue Eingänge, eine veränderte Raumordnung und ein Kellerbereich mit modernen Einrichtungen. Die umfangreiche Renovierung endete im Jahr 2016.
Die Petruskirche ist ein geschütztes historisches Denkmal der Architektur.
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