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Erlöserkirche

Die Erlöserkirche steht in Neu-Ulm, genauer im Stadtteil Offenhausen, und gehört zur evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde. Der Bau verbindet einen schlichten Kirchenraum mit einem angeschlossenen Gemeindehaus.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die evangelische Gemeinde durch Vertreibung und Umsiedlung. Zunächst fanden Gottesdienste und Treffen in einer städtischen Baracke statt. 1955 gründete sich der Evangelisch-Lutherische Kirchenbauverein, um den Neubau zu finanzieren. Der Münchner Architekt Franz Gürtner entwarf den Kirchenraum für 340 feste Sitzplätze. Im Juli 1960 wurde der Grundstein gelegt, im Oktober folgte das Richtfest. Die Einweihung fand im Juli 1961 statt.

Vier Glocken aus der Werkstatt Karl Czudnochowsky in Erding kamen im April 1961 hinzu. Das 1963 fertiggestellte Gemeindehaus ist durch eine Falttür mit dem Kirchenraum verbunden und dient kirchlichen Veranstaltungen. Eine Innenrenovierung 1989 und 1990 erneuerte unter anderem Altargemälde, Beleuchtung und Heizung. Buntglasfenster und farbige Aquarellgestaltungen an der Decke prägen den Innenraum. Der Zugang ist für Rollstuhlfahrer geeignet.

Stadt
Neu-Ulm
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