Villa Stuck
Die Villa Stuck steht im Münchner Stadtteil Bogenhausen und verbindet historisches Wohnhaus mit Museum. Ihre klassische Außenfassade zeigt Symmetrie und erinnert an griechische oder römische Bauformen. Der Zugang ist rollstuhlgerecht, während ein Garten das Gebäude ergänzt.
Der Maler Franz Stuck ließ das Haus 1898 als Wohnort und künstlerisches Gesamtkonzept errichten. Im Inneren treffen Jugendstil und Art déco auf organische Formen, fließende Linien und reiche Dekoration. Stuck entwarf die Innenräume selbst und prägte damit jeden Raum durch seine künstlerische Vision. Seit 1992 dient die Villa als Museum für sein Leben und Werk. Die Ausstellungen reichen von der Kunst des 19. Jahrhunderts bis zu zeitgenössischen Arbeiten.
Besonders markant bleibt der Wechsel zwischen strenger Fassade und dekorativem Innenraum. Im Garten findet die Gestaltung einen ruhigen Gegenpol zur dichten Formensprache. So verbindet der Ort Architektur, persönliche Lebenswelt und wechselnde Kunst unter einem Dach.
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