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St. Karl Borromäus

St. Karl Borromäus liegt im Münchner Stadtteil Forstenried und dient der katholischen Gemeinde als Pfarrkirche. Herbert Groethuysen entwarf den flach gedeckten Zentralbau mit asymmetrischem Grundriss. Sichtbares Betonskelett und Backsteinausfachungen prägen die Außenwände und zeigen die Architektursprache der sechziger Jahre.

Neben dem Kirchenbau stehen ein zweigeschossiges Pfarrhaus und ein 24 Meter hoher Glockenturm mit quadratischem Grundriss. Drei Glocken von 1968 erklingen im Einklang mit der nahe gelegenen Andreaskirche. Vor dem Eingang steht ein Brunnenblock aus schwarzem Granit, den Blasius Gerg 1964 gestaltete. Im Inneren tragen Rundstützen eine Decke aus Betonkassetten, während hohe Fensterbänder ruhiges Licht in den Raum führen.

Eine Werktagskapelle und eine Taufkapelle ergänzen den Hauptraum. Blasius Gerg schuf außerdem Altäre, Tabernakel und ein Altarkreuz aus versilberten Gusseisenplatten. Ein Halbrelief des heiligen Karl Borromäus von 1686 und die Walcker-Orgel mit spanischen Trompeten setzen markante Akzente. Die 1972 eingebaute Orgel ersetzte ein kleineres Instrument und erhielt 2011 eine Renovierung.

Stadt
München
Aktualisiert

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