St. Johannes
St. Johannes steht am Preysingplatz im Münchner Stadtteil Haidhausen und zeigt neoromanische Architektur. Der markante Backsteinbau gehört zur neoromanischen Architektur Haidhausens. Albert Schmidt entwarf die Kirche, die auf dem Gelände einer früheren Kiesgrube errichtet wurde. Ihr Fundament erhielt eine Verstärkung aus Beton und Eisenrohren. Rundbögen und die robuste Backsteinfassade prägen das Gebäude und verweisen auf die römische Bautradition. Die Kirche St. Johannes wurde im Ersten Weltkrieg geweiht.
Im Inneren leuchten blaue Glasfenster von Heiner Schumann mit Szenen der Passion Christi. Die blauen Fenster erzählen von der Passion Christi. Eine umfassende Renovierung ergänzte Gemeinderäume und modernisierte die Einrichtungen, wodurch der Innenraum seinen besonderen Gemeinschaftscharakter erhielt. Der Beiname lautet Gottes Wohnzimmer in Haidhausen. Zur musikalischen Ausstattung gehören eine Steinmeyer-Orgel aus den Fünfzigerjahren und ein in E-Dur gestimmtes Glockengeläut. Die Glocken wurden in den Sechzigerjahren neu gegossen. Die Kirche ist rollstuhlgerecht und verbindet religiöse Nutzung mit sozialen Räumen im Münchner Viertel. Der Kirchenbau verbindet dabei Geschichte, Klang und zugängliche Gemeinschaftsräume.
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