Siegestor
Das Siegestor in München bildet einen dreibogigen Triumphbogen an der Grenze zwischen Maxvorstadt und Schwabing. Es markiert den Übergang von der Ludwigstraße zur Leopoldstraße.
Friedrich von Gärtner entwarf den Bau im Auftrag König Ludwigs I. von Bayern. Eduard Mezger vollendete das Siegestor im Jahr 1852. Der Bogen misst 21 Meter in der Höhe, 24 Meter in der Breite und 12 Meter in der Tiefe.
Eine Marmorquadriga krönt das Bauwerk und zeigt Bavaria über der Stadt. Vier Löwen ersetzen dabei die üblichen Pferde. Die Löwen verweisen auf das Wappen des Hauses Wittelsbach. Johann Martin von Wagner gestaltete die Quadriga mit der Figur der Bavaria.
Ursprünglich widmete man das Siegestor dem Ruhm der bayerischen Armee. Der Zweite Weltkrieg beschädigte den Triumphbogen erheblich. Der teilweise wiederaufgebaute Bogen erinnert heute an den Frieden und trägt eine entsprechende Mahnung von Wilhelm Hausenstein.
Das Siegestor ist für Menschen im Rollstuhl zugänglich. Als Bauwerk der Architektur und Geschichte prägt es den Münchner Stadtraum. Das Siegestor erscheint zudem in Filmen und dient Kunstprojekten als Kulisse.
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