Rhenania
Rhenania liegt im Münchner Werksviertel und verbindet eine neoklassizistische Villa mit modernen Bürogebäuden. Die denkmalgeschützte Villa stammt aus den 1920er-Jahren und war früher ein Verwaltungsgebäude. Ihr zweigeschossiger Walmdachbau zeigt eine elegante Pilastergliederung und bildet das Zentrum des Komplexes. Moderne schwarze Fassaden umgeben den historischen Bau. In ihrem Material mischen sich gelber und goldener Eisenglimmer, der im Sonnenlicht warm schimmert. Der Campusplatz folgt dem Leitbild eines urbanen Dorfes. Außensitzplätze, lange Holzbänke und begrünte Dachterrassen schaffen dort Raum für Arbeit und Aufenthalt. Die Anlage verbindet Büros verschiedener Größe mit gemeinschaftlichen Außenbereichen. Komponentenaktivierte Deckenelemente unterstützen eine flexible Regelung von Heizung und Kühlung in den Gebäuden. Verschiedene Büroaufteilungen erfüllen unterschiedliche Anforderungen an flexible Arbeitsplätze. Entlang der Friedenstraße schaffen kleinteilige Entwicklungen einen Übergang zum umliegenden Viertel. Das Konzept verbindet technische Lösungen mit dem industriellen Charakter des Werksviertels. Rhenania bildet ein Ensemble aus Geschichte, Fassadenmaterial und gemeinschaftlich nutzbaren Außenbereichen. Die Architektur macht den Wandel dieses Ortes sichtbar.
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