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Palais Neuhaus-Preysing

Das Palais Neuhaus-Preysing steht im Herzen der Münchner Altstadt und zeigt Rokoko-Architektur aus dem Jahr 1737. Philipp Jakob Köglsperger entwarf den Bau unter François de Cuvilliés dem Älteren. Seine Fassade ordnen neun Achsen, aufwendiger Stuck und strenge Symmetrie zu einem klaren Straßenbild. Ein zentraler Risalit trägt auf der Beletage einen Balkon. Über dem Balkon sitzt ein Dreiecksgiebel mit dem Wappen.

Erdgeschoss und Mezzanin liegen unter zwei Obergeschossen, die Gesimse deutlich voneinander trennen. Zuvor stand hier ein Bau von 1703, den die Familie von Neuhaus beauftragt hatte. Das Palais diente Graf Ferdinand Maria Franz Freiherr von Neuhaus als zweiter Stadtsitz. 1898 kaufte die Bayerische Staatsbank das Gebäude.

Bomben im Zweiten Weltkrieg beschädigten den Bau schwer, bevor Erwin Schleich ab 1952 die Restaurierung leitete. Die Arbeiten veränderten den Innenraum, während die originale Fassade erhalten blieb. Das Gebäude gehört heute zum Rosewood Munich und verbindet historische Substanz mit zeitgenössischer Nutzung. Die Restaurierung war Teil des Fünf Höfe Projekts zur Bewahrung des Münchner Architekturerbes.

Stadt
München
Aktualisiert

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