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Palais Holnstein

Das Palais Holnstein steht in München als erhaltenes Rokoko-Palais mit einer geschwungenen, reich gegliederten Fassade. François de Cuvilliés errichtete es zwischen 1733 und 1737 für Sophie Caroline von Ingenheim. Vier Flügel umschließen einen Innenhof, während das Vorderhaus einst repräsentative Empfänge und der hintere Teil private Wohnräume aufnahm.

Die dreigeschossige Straßenfront zeigt neun Fensterachsen, Pilaster und einen flachen Mittelteil mit Giebel. Damit bewahrt sie ein Münchner Rokoko-Beispiel, während viele vergleichbare Gebäude im Zweiten Weltkrieg verloren gingen. Johann Baptist Zimmermann gestaltete die Innenräume mit aufwendigem Stuck, die Besucher allerdings nicht besichtigen können.

Seit 1818 beherbergt der Bau die Residenz des Erzbischofs von München und Freising. Joseph Kardinal Ratzinger wohnte hier von 1977 bis 1982, bevor er Papst Benedikt XVI. wurde. In einem Teil des Palais lebt Reinhard Marx als Erzbischof, wodurch die historische Anlage bis heute als Wohnsitz dient.

Stadt
München
Aktualisiert

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