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Maximilianeum

Das Maximilianeum steht in München am Ufer der Isar und gehört zu den markanten Bauwerken der Stadt. Seine Lage bestimmt das östliche Ende der Maximilianstraße. König Maximilian II. von Bayern plante den Bau 1852 als Stiftung zur Förderung begabter Schüler für den Staatsdienst. Friedrich Bürklein leitete den Baubeginn im Jahr 1857. Gewichtsprobleme verzögerten die Fertigstellung bis 1874, und Gottfried Semper veränderte den ursprünglichen neugotischen Fassadenentwurf. Bögen, Säulen, Mosaike und Büstennischen prägen die Front. Die renaissanceähnliche Fassade verbindet diese Elemente und prägt den Blick von der Maximilianbrücke. Der Bau liegt oberhalb der Maximilianbrücke in München. Bis 1918 beherbergte das Gebäude eine historische Galerie und eine königliche Pagerie. Der Zweite Weltkrieg beschädigte das Maximilianeum an vielen Stellen. Der Wiederaufbau stellte das Gebäude wieder her, während die Rückseite mehrere Erweiterungen für moderne parlamentarische Anforderungen erhielt. Seit 1949 beherbergt das Maximilianeum den Bayerischen Landtag. Die Maximilianeum-Stiftung von König Maximilian II. vergibt Stipendien an besonders begabte Schülerinnen und Schüler. Mehrere Erweiterungen an der Rückseite zeigen unterschiedliche architektonische Stile.

Stadt
München
Aktualisiert

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