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Heilig Geist

Heilig Geist steht in München als gotische Hallenkirche und gehört zur Architekturgeschichte der Stadt. Die Kirche entstand ursprünglich im vierzehnten Jahrhundert als Teil des Heilig-Geist-Hospitals. Im achtzehnten Jahrhundert gaben Johann Georg Ettenhofer und die Asam-Brüder dem Bau barocke und rokokoartige Formen. Diese Umgestaltung prägt das Erscheinungsbild der Kirche. Im Inneren zeigen Rokoko-Fresken und Stuckarbeiten die künstlerische Handschrift der Asam-Brüder. Der Hochaltar im Kirchenraum stammt von Nikolaus Stuber. Sein Altarbild von Ulrich Loth zeigt die Ausgießung des Heiligen Geistes, während Engel von Johann Georg Greiff den Altar flankieren.

Nach schweren Kriegsschäden wurde die Kirche in der Nachkriegszeit restauriert, bevor Erwin Schleich in den späten Sechzigerjahren die ursprünglichen Fresken zurückbrachte. Franz Löwel ergänzte im späten neunzehnten Jahrhundert die neobarocke Fassade. Zur Ausstattung gehören die Hammerthaler Madonna, eine Holzskulptur des fünfzehnten Jahrhunderts, und Wandbilder zu den sieben Gaben des Heiligen Geistes. Peter Jacob Horemans schuf diese Wandbilder für die Kirche. Ein spätgotisches Kruzifix steht in der Kreuzkapelle, dazu kommen bronzene Denkmäler von Hans Krumpper. Der Ort Heilig Geist ist als rollstuhlgerecht verzeichnet.

Stadt
München
Aktualisiert

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