Ebenböck-Haus
Das Ebenböck-Haus liegt im Münchner Stadtteil Pasing und verbindet historische Architektur mit Kunst und lokaler Geschichte. Vor dem Eingang steht eine kleine Statue des heiligen Ambrosius.
Matthias Ebenböck ließ das Gebäude 1865 als Fabrik für Kerzen und Lebkuchen errichten. Um 1908 endete die Kerzenproduktion, weil elektrisches Licht die Wachskerzen zunehmend verdrängte. Danach erhielt das Haus seine heutige Gestalt und einen Park mit zwei gegensätzlichen Gartenstilen. Der französische Teil zeigt symmetrische Beete sowie geschnittene Bäume und Sträucher. Der englische Garten wirkt natürlicher und verbindet sich mit einer wilderen Bepflanzung.
Heute finden hier Künstlerresidenzen, Ausstellungen, Theater, Musikveranstaltungen und Kinovorführungen statt. Außerdem bewahren das Pasinger Archiv und das Archiv der Münchner Arbeiterbewegung wichtige Zeugnisse der lokalen Vergangenheit. Der Park verbindet damit die frühere Fabrikgeschichte mit einem lebendigen Kulturort für Erwachsene und Kinder. Die Statue über dem Eingang erinnert dabei an den heiligen Ambrosius, den Schutzpatron der Wachmacher.
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