Bergson Kunstkraftwerk
Das Bergson Kunstkraftwerk steht im Münchner Stadtteil Aubing als ehemaliges Heizwerk mit markanter Ziegelfassade und zwanzig Meter hohen Fenstern. Der Bau entstand zwischen 1940 und 1955 als Teil eines unvollendeten Reichsbahn-Industriekomplexes und erzeugte nie Strom.
Nach dem Krieg nutzte die Deutsche Bundesbahn das Gebäude als Heizwerk, bevor es bis Mitte der 1960er-Jahre verfiel. In den 1990er-Jahren lockte das Gelände Technopartys mit DJs wie Monika Kruse an, später verwandelte das Architekturbüro Stenger2 die Industrieanlage für 80 Millionen Euro in ein Kulturzentrum. Heute verbinden sich dort Kunstausstellungen, Live-Musik, ein Jazzkeller, das Restaurant Zeitlang und ein Konzertsaal für bis zu 400 Gäste.
Deutschlands größter Galerieraum liegt unter einem 25 Meter hohen Atrium, das der restaurierten Industriearchitektur eine besondere räumliche Wirkung gibt.
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