Alte Pinakothek
Die Alte Pinakothek steht im Münchner Kunstareal und verbindet ein Neorenaissancegebäude mit europäischer Malerei. Leo von Klenze entwarf den Bau im Auftrag König Ludwigs I. von Bayern. Seine Oberlichter lenkten Tageslicht auf die Kunst und prägten später Museumsbauten in Europa.
Seit 1836 zeigt das Haus Gemälde alter Meister aus dem 14. bis 18. Jahrhundert. Die Sammlung begann mit Erwerbungen Herzog Wilhelms IV. im 16. Jahrhundert. Unter Maximilian I. und seinen Nachfolgern wuchs sie auf über 800 ausgestellte Gemälde mit Werken von Dürer, Rubens und Raffael. Frühe italienische, altdeutsche und flämische Malerei bilden dabei besondere Schwerpunkte.
Schwere Kriegsschäden veränderten den Innenraum, doch die Rekonstruktion bewahrte die architektonische Gestalt und ermöglichte 1957 die Wiedereröffnung. 2008 erhielten die oberen Stockwerke grüne und rote Seidenbespannungen. Das Haus gehört zu den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und ist für Rollstühle zugänglich.
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