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8. November 1939

Das Johann-Georg-Elser-Denkmal steht in Münchens Stadtteil Maxvorstadt und erinnert an individuellen Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur. Die Installation aus Aluminium und Glas formt den Schriftzug „8. November 1939“ zu einem kreisförmigen Explosionszeichen.

Johann Georg Elser plante über mehrere Monate allein ein Attentat auf Adolf Hitler im Münchner Bürgerbräukeller. Als Tischler höhlte er eine Säule nahe der Bühne aus, doch die Bombe detonierte dreizehn Minuten zu spät. Elser wurde gefasst und kurz vor Kriegsende im Konzentrationslager Dachau hingerichtet. Silke Wagner entwarf das Kunstwerk als sichtbare Erinnerung an seine Tat und seine Überzeugung, weiteres Blutvergießen verhindern zu können.

Um 21:20 Uhr leuchten die Ziffern nacheinander auf und strahlen eine Minute lang in die Nacht. Gerade dieser kurze Lichtmoment verbindet den Ort mit dem Zeitpunkt, an dem die Bombe explodieren sollte.

Stadt
München
Aktualisiert

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