Panteón Martínez de Tejada
Das Panteón Martínez de Tejada steht auf dem Friedhof San Miguel in Málaga. Weißer Marmor und eine neugotische Kapellenform prägen seine Erscheinung.
Der Friedhof wurde 1810 außerhalb der Stadt eröffnet, nachdem ein königliches Dekret von 1787 Bestattungen in Kirchen untersagt hatte. Eine Gelbfieberepidemie im Jahr 1804 beschleunigte diese Verlagerung. Mercedes Martínez de Tejada, die Witwe von Jacinto Fernández, beantragte 1881 die Reparatur kleiner Schäden am Mausoleum. Später ging es in den Besitz der Familie Triviño über.
Rund 250 Mausoleen verschiedener Architekten machen San Miguel zu einem Ort großer baulicher Vielfalt. Zwei blinde Bögen neben dem Eingang tragen Reliefs für Glaube und Hoffnung. Über dem schmiedeeisernen Tor steht eine verschleierte Frau mit Kreuz, deren Figur von einer Kreuzspitze gekrönt wird. Der Friedhof wurde 1987 wegen der Stadterweiterung geschlossen und bewahrt dennoch diese historische Umgebung.
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