Centro Histórico
Das Centro Histórico in Málaga umfasst die Altstadt und ist als Bien de Interés Cultural anerkannt.
Einst schlossen nasridische Verteidigungsmauern dieses Viertel der Altstadt ein. Seine Grenzen verlaufen unter anderem an Carretería, Álamos, Mundo Nuevo, der Plaza de la Merced und dem Guadalmedina. Im Osten markiert der Monte Gibralfaro den historischen Raum. Unter dem Museo Picasso Málaga sind Reste der phönizischen Kolonie Malaka und ihrer Befestigung sichtbar. Neben der Alcazaba steht das römische Theater. Die Nasriden prägten Medina, Gibralfaro und den ummauerten Stadtraum, bevor Kirchen und Klöster nach der Eroberung hinzukamen. Später verschwanden die alten Mauern schrittweise aus dem Stadtbild. Alameda, Zollhaus und Bischofspalast veränderten das Viertel im achtzehnten Jahrhundert, während Calle Larios im neunzehnten Jahrhundert entstand. Calle Larios trägt Gebäude von Eduardo Strachan Viana-Cárdenas. Revitalisierungsprogramme umfassten Wohnraumsanierung, Fußgängerbereiche und soziale sowie wirtschaftliche Integration. Einige geschützte historische Gebäude blieben im Centro Histórico erhalten. So verbindet das Viertel phönizische, römische, islamische und christliche Spuren in einem Stadtraum.
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