Sankt Marien
Sankt Marien steht im Magdeburger Stadtteil Sudenburg und gehört als römisch-katholische Kirche zur Pfarrei St. Maria. Das Gotteshaus trägt den Namen der Jungfrau Maria. Als geschütztes Kulturdenkmal verbindet Sankt Marien die religiöse Geschichte Sudenburgs mit neugotischer Architektur nach einem Entwurf von Arnold Güldenpfennig. Eine Kapelle neben der katholischen Schule wurde für die wachsende Gemeinde zu klein. Der Kirchenbau begann 1867, nachdem die Gemeinde den Grundstein gelegt hatte. Bischof Konrad Martin weihte Sankt Marien 1872 im Bistum Paderborn. Mit der Industrialisierung kamen katholische Familien aus dem Eichsfeld und Oberschlesien in das überwiegend protestantische Sudenburg. Die katholische Schule in Sudenburg wurde 1939 geschlossen. Kriegsschäden beschädigten Sankt Marien, deren Reparaturen 1947 abgeschlossen waren. Die Kirchentür von Sankt Marien gestaltete Hildegard Hendrichs. Die ursprüngliche Orgel baute Wilhelm Rühlmann 1892, doch Kriegsschäden führten später zu mehreren Ersetzungen. Die heutige Orgel baute der VEB Eule-Orgelbau in Bautzen. Sankt Marien gehört außerdem zur pastoralen Region Magdeburg innerhalb des Bistums Magdeburg. Der Kirchenbau folgt einer klaren neugotischen Basilikaform.
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