Keplerdenkmal
Das Keplerdenkmal in Linz erinnert an Johannes Kepler, der im frühen siebzehnten Jahrhundert hier lebte und arbeitete. Der Mathematiker und Astronom untersuchte die Bewegungen der Planeten um die Sonne. Seine Forschungen machten Linz zu einem Schauplatz der Astronomiegeschichte.
Kepler nutzte 777 Sterne aus Tycho Brahes Katalog und zeigte, dass Planeten elliptische Bahnen beschreiben. In der 1609 veröffentlichten Astronomia Nova formulierte er die ersten beiden Gesetze der Planetenbewegung. Später veröffentlichte er in Linz die Harmonice Mundi Libri V mit seinem dritten Gesetz. Hier arbeitete er außerdem als Landvermesser für Oberösterreich. Der konkrete Bezug zur Stadt bleibt an diesem Ort mit Keplers Planetenbahnen verbunden.
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