Zentral-Messepalast
Der Zentral-Messepalast steht an der Leipziger Ecke von Grimmaischer Straße und Neumarkt. Seine Fassade aus Würzburger Muschelkalk prägt den innerstädtischen Straßenraum.
Emil Franz Hänsel errichtete das ehemalige Messehaus zwischen 1912 und 1914 für die Frühjahrsmesse. Bruno Wollstädter schuf die figürlichen und ornamentalen Schmuckelemente. Ein Luftangriff brannte den Bau 1943 vollständig aus, doch 1946 und 1947 öffnete er wieder als Messehaus. In den frühen 1960er Jahren kehrten Dach und Fassade zum Erscheinungsbild von 1914 zurück. Zwischen 1996 und 1998 bewahrten Umbauten die denkmalgeschützten Fassaden und ergänzten sie durch moderne Glasfronten.
Heute verbindet der fünfgeschossige, dreiflügelige Komplex historische Architektur mit Geschäften und kulturellen Nutzungen. Im Zeitgeschichtlichen Forum an der Grimmaischen Straße erzählt ein Museum deutsche Zeitgeschichte. Vor dem Eingang steht Wolfgang Mattheuers Skulptur Jahrhundertschritt. An anderer Stelle zieht eine dreizehn Meter hohe Kletterwand im Sportgeschäft den Blick nach oben. Über dem dreigeschossigen Volutengiebel thront ein Löwe mit einem reitenden Putto.
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- Aktualisiert

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Foto: Unknown authorUnknown authorPublic domain 
Foto: Frank VincentzCC BY-SA 3.0
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