Karl-Heine-Denkmal
Das Karl-Heine-Denkmal steht im Grünen des Clara-Zetkin-Parks an der Ecke Käthe-Kollwitz-Straße und Klingerweg in Leipzig. Eine etwa drei Meter hohe Bronzefigur steht auf einem rund dreieinhalb Meter hohen Sockel aus rotem schwedischem Granit.
Die Statue zeigt Karl Heine im Wettermantel, auf eine Spitzhacke gestützt, während Eisenbahnschiene und Felsblock zu seinen Füßen liegen. Diese Details verweisen auf Kanäle, Industriebahnen und Bauprojekte in Leipzigs Westen. Carl Seffner entwarf das Denkmal, das 1897 erstmals enthüllt und 1942 als Metallspende eingeschmolzen wurde. Nach fast sechzig Jahren bewahrte nur der Sockel die Erinnerung, bevor 2001 eine Replik aus Lauchhammer darauf Platz fand.
Die Anlage erinnert an Heines Plan von 1841, die sumpfigen westlichen Vororte trockenzulegen und für Straßen, Brücken sowie Industrie zu erschließen. Besonders Plagwitz wuchs dadurch von 150 Einwohnern zu einem bedeutenden Industriestandort.
- Stadt
- Leipzig
- Aktualisiert
Diese Seite aufs Handy holen
Die App ist kostenlos: Sobald du dort stehst, beginnt die Geschichte von ganz allein.
Orte wie diesen reiht myTuur zu Touren durch Leipzig. Du wanderst von Spot zu Spot, und an jedem beginnt die Geschichte genau dort, wo du stehst. In der App gibt es jede Geschichte zum Lesen und zum Anhören.
Was ist myTuur?
myTuur ist eine kostenlose App für Stadttouren aus einzelnen Spots. Sobald du an einem Ort ankommst, beginnt seine Geschichte, drei bis vier Minuten zum Lesen oder Anhören.
