ancient Substructures Hippodrom
Die antiken Substrukturen des Hippodroms liegen unter den belebten Straßen Istanbuls und stammen aus der byzantinischen Zeit. Unter der Stadt öffnet sich eine verborgene Welt aus Zisternen, Kellern, Tunneln und gemauerten Bögen. Kühle, feuchte Luft und das leise Echo tropfenden Wassers prägen diese unterirdischen Räume.
Der Archäologe Ferudun Ozgumus hat in mehr als zwei Jahrzehnten über dreihundert unterirdische Stätten identifiziert. Ein Teil könnte zu einem Palastkomplex Konstantins des Großen gehört haben, der Konstantinopel gründete. Über zwanzig Fuß hohe Bögen und sorgfältiges Ziegelmauerwerk prägen die erhaltenen Strukturen. Byzantinische Steinmetze verbanden die Zisternen mit Bögen und bauten sie erdbebensicher. Sie speicherten Wasser und halfen, das Klima innerhalb der Stadt stabil zu halten.
Eine frühere Zisterne dient heute als Schmuckwerkstatt. Zu den Spuren gehört die Sphendone, das gekrümmte Ende des Hippodroms von Konstantinopel. Die Ruinen bewahren damit auch die Erinnerung an die Wagenrennen der einstigen Arena.
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