Rommel-Denkmal
Das Rommel-Denkmal steht in Heidenheim an der Brenz, im parkähnlichen Stadtteil Zanger Berg unter einer einzelnen Buche. Ein bogenförmiger Kalksteinblock prägt diesen Ort sichtbar.
Die Anlage entstand 1961 auf Initiative des Verbands Deutsches Afrikakorps zu Erwin Rommels siebzigstem Geburtstag. Franklin Pühn entwarf den Stein, Hermann Aldinger gestaltete die Umgebung. Der Kalkstein misst zwei Meter Höhe, über vier Meter Breite und siebzig Zentimeter Stärke. Auf der Vorderseite stehen Rommels Name und militärischer Rang, während die Rückseite seine Lebensdaten zeigt. Eine Karte der nordafrikanischen Küste markiert dort Tobruk, einen Schauplatz seiner militärischen Laufbahn.
Der Gedenkort blieb umstritten, weil manche darin eine Verherrlichung von Rommels Rolle im NS-Regime sehen. Eine 2020 ergänzte Schattenskulptur von Rainer Jooß erweitert deshalb die Erinnerung um die Perspektive der Kriegsopfer. Die Darstellung zeigt ein Minenopfer und macht die anhaltenden Folgen des Krieges unmittelbar sichtbar.
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