Schloss Herrenhausen
Schloss Herrenhausen in Hannover war einst die sommerliche Residenz des Hauses Hannover. Heute prägt Schloss Herrenhausen die weitläufigen Herrenhäuser Gärten.
Unter Sophie von Hannover entstanden die Gärten nach Plänen des französischen Gärtners Martin Charbonnier mit Versailles als Vorbild. Der Große Garten prägt die weitläufige Gartenanlage.
Ein Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg zerstörte das Schloss, doch die Außentreppe blieb erhalten. Die erhaltene Treppe steht neben dem Orangeriegebäude.
Nach dem Wiederaufbau beherbergt das Schloss ein Museum des Historischen Museums Hannover mit barocken Schätzen und Ausstellungen zur Stadtgeschichte. Das Museum zeigt barocke Kultur und Hannovers Geschichte.
Schloss Herrenhausen dient außerdem als Kongresszentrum mit unterirdischem Auditorium und einem Ballsaal mit Blick auf den Großen Garten. König Georg II. von Großbritannien wurde in Herrenhausen geboren.
Die Gärten verbinden barocke und spätere Gestaltung mit historischen Gartenbauten und einem Aquarium. Ein Aquarium ergänzt die weitläufige Gartenlandschaft von Herrenhausen.
Im Berggarten bewahrt das Welfenmausoleum die sterblichen Überreste Georgs I. und seiner Eltern. Der Zugang zu Schloss Herrenhausen ist rollstuhlgerecht gestaltet.
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