Niedersächsischer Landtag
Der Niedersächsische Landtag tagt im Leineschloss in Hannover. Vor dir steht eine ehemalige Residenz der Könige von Hannover. Die Räume verbinden politische Arbeit mit einer Baugeschichte, die Kloster, Bibliothek, Opernhaus und Kaserne umfasst. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss zerstört.
Zwischen 1957 und 1962 entstand es wieder, nachdem der Landtag zuvor in der Stadthalle Hannover getagt hatte. Dort tagte das Parlament von 1947 bis 1962. Öffentliche Debatten über einen neuen Plenarsaal führten später zur umfassenden Renovierung des bestehenden Saals zwischen 2014 und 2017. Im Inneren erinnert ein Repräsentationssaal an Gottfried Wilhelm Leibniz. Dort lebte er zwölf Jahre, während draußen Denkmäler August Heinrich Hoffmann von Fallersleben und den Göttinger Sieben gewidmet sind. Das Denkmal für die Göttinger Sieben erinnert an ihren Protest gegen die Aufhebung einer liberalen Verfassung.
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