Leibniztempel
Der Leibniztempel steht im Georgengarten von Hannover auf einer kleinen Halbinsel, die von einem Teich umgeben ist. Zwei schmale Bogenbrücken verbinden das erhöhte Bauwerk mit dem Park. Der offene Rundbau aus Sandstein ruht auf zwölf ionischen Säulen und trägt unter seiner Kuppel die vergoldete Inschrift „Genio Leibnitii“.
Johann Daniel Ramberg entwarf den Pavillon, der zwischen 1787 und 1790 zu Ehren von Gottfried Wilhelm Leibniz entstand. Damit erinnert Hannover an einen Gelehrten, der von 1646 bis 1716 lebte. Ursprünglich stand das Denkmal auf einem Hügel am Waterlooplatz vor dem Leineschloss. 1935 erhielt es seinen heutigen Platz im Georgengarten. Im Zentrum steht eine Betonreplik der Leibnizbüste, während das Carrara-Marmor-Original im Museum Schloss Herrenhausen bewahrt wird.
Die Büste schuf der irische Bildhauer Christopher Hewetson, und August Wilhelm Rehberg zeigte sie erstmals 1789 in seinem Haus. Seit 1986 schützt ein anderer Aufbewahrungsort das Original vor Vandalismus. Der Pavillon dient als Fotospot und Treffpunkt. Im Sommer erklingen dort zudem informelle Konzerte von Amateurmusikern.
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Foto: Christian A. Schröder (ChristianSchd)CC BY-SA 4.0 
Foto: Julius Franz SalzenbergPublic domain 
Foto: Axel HindemithPublic domain 
Foto: unbekannt, hochgeladen von AxelHHPublic domain 
Foto: Stahlstich: E. Höfer; nach einer Zeichnung von "C". Wilhelm Kretschmer; Druck und Verlag: Gustav Georg Lange, DarmstadtPublic domain
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