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Herrenhäuser Kirche

Die Herrenhäuser Kirche steht in Hannover nahe den Herrenhäuser Gärten und zeigt neugotische Architektur aus Sandstein. Ihr 72 Meter hoher Turm trägt einen vierseitigen Spitzhelm, während das Portal mit Giebelrahmen und bandartigen Ornamenten den Eingang prägt.

R. Eberhard Hillebrand, ein Schüler von Conrad Wilhelm Hase, entwarf den Bau, der zwischen 1904 und 1906 mit Unterstützung von Moritz Simon, örtlichen Anlegern und Spenden entstand. Im Inneren verbinden gleich proportioniertes Vor-, Rück- und Querschiff die Räume zu einem zentralen Grundriss in Form eines griechischen Kreuzes. Eine Luftmine zerschmetterte im Zweiten Weltkrieg die Fenster, doch der Bau blieb erhalten. Restaurierungen in den 1980er- und 1990er-Jahren brachten unter anderem einen neuen Kronleuchter und 650 Sitzplätze.

Im Altarraum leuchtet ein Fenster von O. Brenneisen aus dem Jahr 1946 mit Jesus und seinen Jüngern, umgeben von floralen Mustern. Der Altar ruht auf fünf Säulen, das Taufbecken auf sechs, und über dem Altar hängt seit 1992 ein Kruzifix aus einer lutherischen Kirche in Einbeck.

Stadt
Hannover
Aktualisiert

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