Georgenpalais
Das Georgenpalais steht im Georgengarten in Hannover und verbindet höfische Architektur mit einem Museum für Karikatur und Zeichenkunst. Tänzel errichtete den Bau zwischen 1780 und 1782 im Auftrag von Graf Johann Ludwig von Wallmoden-Gimborn. Zwei Sandsteinsphinxen bewachen die Treppenabsätze auf der Rückseite.
Ursprünglich hieß der Bau Wallmodenschlösschen und gehörte zu den Wallmodengärten. 1817 gingen Garten und Palais an König Georg III., um die königlichen Herrenhäuser Gärten zu erweitern, und ab 1818 trug es seinen heutigen Namen. Luftangriffe beschädigten das Palais im Zweiten Weltkrieg, bevor die Wilhelm-Busch-Gesellschaft 1949 einzog und den schwer beschädigten Westflügel wiederaufbaute.
Heute beherbergt das Georgenpalais das Wilhelm Busch – Deutsche Museum für Karikatur und Zeichenkunst. Als Teil der Herrenhäuser Gärten zeigt es zugleich, wie sich ein fürstlicher Gartenbau mit städtischer Kulturgeschichte verbindet.
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