St. Prokopius
St. Prokopius steht in Hamburg als russisch-orthodoxe Kirche mit einer markanten Architektur. Blaue Zwiebeltürme prägen ihre Silhouette über dem Hamburger Stadtbild. Der quadratische Bau verbindet eine östliche Apsis mit Formen der traditionellen Nowgoroder Baukunst.
Der Bau entstand zwischen 1961 und 1965 nach diesen architektonischen Vorbildern. Fresken von Baron Nikolaj Bogdanovič von Meyendorff bedecken Wände und Decken im Innenraum. Umfangreiche Restaurierungsarbeiten bewahrten die Kuppeln und die farbigen Wandbilder. 1994 kam die Kirche unter Denkmalschutz. Der heilige Prokopius wurde in Lübeck geboren und gab seinen Reichtum für ein Leben in Armut und Demut auf.
1996 erhielt der Bau neun neue Glocken aus der Region Jaroslawl in Russland. Die Glocken ersetzten ein früheres Set gespendeter Instrumente. Auf der Nordseite verbindet ein Gemeindehaus die Kirche mit der russisch-orthodoxen Gemeinschaft Hamburgs. Die blauen Kuppeln dienten 1968 sogar als Kulisse für ein Musikvideo der Hamburger Gruppe Wonderland.
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