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St.Peter

St. Peter steht im Hamburger Stadtteil Groß Borstel und gehört dort als evangelisch-lutherische Kirche zu den prägenden Bauwerken. Groß Borstel war bis 1947 der Kirchengemeinde St. Johannis in Eppendorf zugeordnet. Der Bedarf an einer eigenen Gemeinde führte 1932 zu einem Kirchensaal nach Entwürfen von Fritz Höger. Das heutige Gebäude entstand zwischen 1956 und 1959 nach Plänen von Otto Andersen. Rote Ziegel prägen die Außenwände, während weiße Ziegel im Inneren die Betonkonstruktion verdecken.

Ein vierzig Meter hoher Turm trägt eine zwei Meter große kupferne Wetterfahne. Der helle Innenraum führt über eine breite Mittelachse mit Holzdecke zum Altar von Fritz Fleer. Bronze, Holz und Ziegel verbinden dort Kreuz, Leuchter und den liturgischen Raum. Alfred Führer baute 1963 eine Orgel mit vierundzwanzig Registern für die Kirche. Pflanzenmotive von Claus Wallner gestalten die Fenster, während das farbigere Hauptfenster hinter dem Taufbecken apostolische Themen zeigt. Sturmschäden veränderten 1961 die ursprüngliche Dachgestaltung mit ihrer Betongesims. Seit 2000 sichern Partnerschaften mit Stiftungen und benachbarten Gemeinden den weiteren gemeinschaftlichen Betrieb.

Stadt
Hamburg
Aktualisiert

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