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Sankt Erich

Sankt Erich steht als römisch-katholische Kirche im Hamburger Stadtteil Rothenburgsort. Der Berliner Architekt Reinhard Hofbauer vollendete sie zwischen 1961 und 1963. Von außen erinnert der Bau an einen großen Fisch, während der markante Turm weit über das Viertel hinaus sichtbar bleibt. Besonders von den S-Bahn-Strecken zwischen Berliner Tor und Rothenburgsort sowie Hammerbrook und den Elbbrücken fällt seine Silhouette auf.

Die Kirche ersetzte St. Josef, deren Pfarrkirche im Zweiten Weltkrieg zerstört worden war. Ein stützenloser Innenraum nahm liturgische Ideen des Zweiten Vatikanischen Konzils vorweg. Die zweimanualige Orgel mit 21 Registern entstand 1969 bei Rudolf von Beckerath Orgelbau. Seit 2019 bleibt das Kirchenschiff wegen Bauschäden geschlossen.

Blau und Gelb prägen die Wabendecke des Kirchenschiffs und erinnern an die schwedische Flagge. Der heilige Erik, König von Schweden, gab der Kirche ihren Bezug zu Skandinavien. Geweiht wurde sie von John Edward Taylor, dem Bischof der Stockholmer Diözese. Die Gemeinde gehört heute zur Hamburger Domgemeinde St. Marien.

Stadt
Hamburg
Aktualisiert

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