Sankt Elisabeth
Sankt Elisabeth steht im Hamburger Stadtteil Harvestehude und wurde 1926 nach Entwürfen von Heinrich Renard und Jos. van Geisten errichtet. Zwei schmale Stadthausgrundstücke tragen den Bau inmitten der umgebenden Bebauung. Die geschützte Kirche verbindet ihre Steinverkleidung und den asymmetrischen Turm mit zurückhaltenden expressionistischen Fassadendetails. Darunter erscheint das Rosenwunder der Elisabeth von Thüringen.
Im Inneren hängt über dem Altar ein monochromes, halbplastisch gestaltetes Triptychon mit Szenen der Kreuzigung. Links vom ehemaligen Hochaltar steht eines von drei Gemälden Gebhard Fugels. Die beiden anderen Werke zeigen Maria nach der Offenbarung und den heiligen Josef als Patron. Auch die Orgel erzählt von mehreren Bauphasen.
Rudolf von Beckerath baute sie 1951, 1965 folgte eine Erweiterung, und 2020 wurde sie umfassend überholt. Vier Manuale und 52 klingende Register prägen ihr Instrument. Die 1935 von der Glockengießerei Otto gegossenen Glocken überstanden die nationalsozialistische Glockenzerstörung und sind auf bestimmte Töne gestimmt. Der Kirchenzugang ist für Rollstuhlfahrer zugänglich.
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