Otto-Stolten-Hof
Der Otto-Stolten-Hof ist ein denkmalgeschützter Wohnkomplex in Hamburg und wurde 1929 fertiggestellt. Der Architekt Friedrich Ostermeyer entwarf die Anlage in Hamburg.
Sie gehört zur Jarrestadt, einem Stadtviertel, dessen einheitliche Gestaltung Fritz Schumacher städtebaulich prägte. Fritz Schumacher prägte damals Hamburgs Stadtentwicklung in der Jarrestadt.
Die Allgemeine Deutsche Schiffszimmerer Genossenschaft errichtete den Hof als einen von vier Wohnkomplexen ihres Bauprogramms. Ihre Gründung geht auf Hamburger Schiffszimmerer zurück.
Eine rote Klinkerfassade und die Stahl-Skelettbauweise bestimmen das äußere und konstruktive Bild der Anlage. Zentralheizung, Warmwasserversorgung und Gemeinschaftswaschräume gehörten zur ursprünglichen Ausstattung.
Der Zweite Weltkrieg beschädigte die Gebäude schwer, danach entstanden kleinere Wohnungen im Zeichen des Wohnungsmangels. Eine Renovierung im Jahr 1978 führte zur heutigen Konfiguration des Wohnkomplexes.
Der Name erinnert an Otto Stolten, Hamburgs ersten sozialdemokratischen Bürgermeister. Im Jarrestadt-Konzept steht der Hof für frühen städtischen Wohnungsbau des zwanzigsten Jahrhunderts.
Die rote Klinkerfassade prägt den Hof deutlich. Seine Geschichte verbindet Architektur, Genossenschaftsbau und die Entwicklung eines Hamburger Stadtteils.
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