Norwegische Seemannskirche
Die Norwegische Seemannskirche steht im Hamburger Stadtteil Neustadt, mitten im Portugiesenviertel zwischen dänischer und finnischer Seemannskirche. Das evangelisch-lutherische Gotteshaus verbindet norwegische Seemannsmission mit einem rechteckigen Backsteinbau. Glasfenster in Betonrahmen und ein Kupferdach prägen die klare Architektur.
In Bergen entstand 1864 eine freiwillige Organisation für Norweger im Ausland. In Hamburg begann die Seelsorge 1907 zunächst in gemieteten Räumen. Der erste eigene Bau von 1936 fiel am 30. März 1945 den Bomben zum Opfer. Das heutige Gebäude weihte die Gemeinde im April 1959 ein und steht unter Denkmalschutz.
Ein freistehender, kupfergedeckter Glockenturm ergänzt den Bau und öffnet sich an jeder Seite mit neun Schallöffnungen. Seine Glocke stammt aus dem zerstörten Kirchenbau. Hier finden Gottesdienste, Hochzeiten, Weihnachtsbasare und Jugendtreffen statt. Am 17. Mai feiert die Gemeinde den norwegischen Nationalfeiertag im Hamburger Portugiesenviertel.
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