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Laeiszhalle Musikhalle Hamburg

Die Laeiszhalle Musikhalle Hamburg steht im Hamburger Stadtteil Neustadt und verbindet Konzertbetrieb mit Barockrevival-Architektur. Der Architekt Martin Haller entwarf den Bau für Hamburgs Neustadt. Seit der Einweihung 1908 prägen zwei getrennte Säle das musikalische Angebot, besonders für Klassik und Frühromantik. Beide Konzertsäle sind für Besucher im Rollstuhl zugänglich.

Hier spielen die Hamburger Symphoniker und die Philharmoniker Hamburg, während die geringe Kapazität groß besetzte Werke begrenzt. Richard Strauss und Igor Strawinsky traten hier auf. Vladimir Horowitz gab 1926 eines seiner ersten internationalen Konzerte, und der zwölfjährige Yehudi Menuhin gastierte 1930. Auch Maria Callas sang hier in den späten fünfziger und frühen sechziger Jahren.

Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzten britische Besatzungstruppen den Saal zeitweise als Sendestudio ihres Radiosenders BFN. Seit den sechziger Jahren gehören auch Jazz und Pop zum Programm. Pink Floyd, Kraftwerk und Elton John erweiterten diese musikalische Geschichte um markante Popauftritte. Eine Orgel von Rudolf von Beckerath kam 1950 hinzu und wurde mehrfach überarbeitet.

Stadt
Hamburg
Aktualisiert

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