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Innocentiapark

Zwischen Brahmsallee und Parkallee, unweit der Grindelhochhäuser, liegt im Hamburger Stadtteil Harvestehude der Innocentiapark. Viereinhalb Hektar groß, trägt die Grünfläche den Namen von Papst Innozenz IV., im Volksmund heißt sie einfach Innopark. Franz Andreas Meyer legte ihn 1884 nach englischem Vorbild an. Der Grundriss gleicht einem Londoner „Square“, wie es ihn in Deutschland sonst kaum gibt. Das Gelände gehörte einst einem Klosterkonsortium, und ringsum säumen weiße Gründerzeitvillen den Rand.

Den Kern bildet eine große Rasenfläche, auf der einst ein Badeteich lag. Ein rund 400 Meter langer Weg führt einmal um sie herum. Dort steht auch „Die Stehende“, eine Skulptur von Curt Beckmann, die die Hamburger Kunsthalle 1949 erwarb. An warmen Abenden grillen hier Familien, am Wochenende entspannen sie auf der Wiese. Über Brahmsallee oder Innocentiastraße erreichst du zu Fuß den bekannten Isemarkt.

Am 9. Juni 2004 warf ein schwerer Sturm Dutzende alte Bäume um. Daraufhin gründeten Anwohner die Initiative Innocentiapark e. V. und pflanzten im schwer getroffenen Nordteil Bäume und Sträucher wieder an. Sogar die Literatur hat den Ort entdeckt: Ingvar Ambjørnsen siedelte 2006 seinen Roman „Innocentia Park“ hier an, Monika Buttler ihren Kriminalroman „Dunkelzeit“.

Stadt
Hamburg
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