Hamburger Kunsthalle
Die Hamburger Kunsthalle liegt in Hamburgs Altstadt zwischen dem Hauptbahnhof und den beiden Alsterseen. Drei miteinander verbundene Gebäude prägen den Rundgang durch die Kunsthalle. Das Hauptgebäude aus rotem Backstein entstand zwischen 1863 und 1869. Der Kuppelsaal kam 1921 hinzu, die Galerie der Gegenwart folgte 1997.
Die Sammlung führt durch sieben Jahrhunderte europäischer Kunst, vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Vier Bereiche gliedern die Präsentation: Alte Meister, Kunst des 19. Jahrhunderts, Klassische Moderne und Gegenwartskunst. Norddeutsche Malerei des 14. Jahrhunderts trifft auf niederländische, flämische und italienische Werke des 16. und 17. Jahrhunderts. Französische und deutsche Kunst des 19. Jahrhunderts ergänzt die internationale Moderne mit Impressionismus und klassischer Moderne.
Die Sammlungsgeschichte begann 1849 mit dem Hamburger Kunstverein, dessen Wurzeln bis 1817 zurückreichen. Mittelalterliche Altäre von Meister Bertram und Meister Francke gehören zu den markanten Arbeiten. Rembrandt, Monet und Warhol stehen für weitere Stationen zwischen alter und zeitgenössischer Kunst. Die Galerie der Gegenwart widmet sich seit 1997 ausschließlich der zeitgenössischen Kunst. Das gesamte Haus ist rollstuhlgerecht zugänglich.
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