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Gästehaus des Senats

Das Gästehaus des Senats steht als Villa an der Außenalster im Hamburger Stadtteil Uhlenhorst. Martin Haller entwarf den Bau mit zweieinhalb Stockwerken. Eine schmale Landzunge zwischen Außenalster und Feenteich prägt die Lage und verbindet Wasserflächen mit dem Grundstück. Der Bau zeigt eine Fassade aus weißem Putz.

Johann Friedrich Krogmann, ein Baustoffhändler, ließ die Villa 1868 als seinen Wohnsitz errichten. 1880 verkaufte man sie an den Kaufmann Adolf Oetling. Die Stadt Hamburg erklärte das Gebäude 1958 zum Kulturdenkmal und machte es 1965 zum offiziellen Gästehaus. Elizabeth II. und ihr Ehemann kamen als erste Gäste. Später beherbergte es unter anderem Leonid Breschnew, den Dalai Lama, Jassir Arafat, Henry Kissinger und Donald Trump.

Bei der Renovierung 1986 beliefen sich die Kosten auf zweieinhalb Millionen Mark. Christa von Dohnanyi beeinflusste die Innenausstattung. Sie verbindet helle, überwiegend weiße Farben mit reichen Stuckornamenten. Die Räume dienen außerdem als Veranstaltungsort für das jährliche Senatsfrühstück. Dort sprechen Beteiligte über die Lebensmittelindustrie in Hamburg.

Stadt
Hamburg
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