Christuskirche Wandsbek
Die Christuskirche Wandsbek steht im Hamburger Stadtteil Wandsbek an der Ostseite des Wandsbeker Marktplatzes. Ihr markanter, siebzig Meter hoher Turm ist im gesamten Wandsbeker Zentrum sichtbar und prägt das Stadtbild. Der heutige Bau verbindet Nachkriegsarchitektur mit erhaltenen Teilen des Vorgängergebäudes.
An diesem Standort entstand 1634 die erste Kirche der Wandsbeker Gemeinde, eine kleine Fachwerkkirche namens Dreifaltigkeitskirche. Johann August Arens entwarf den neoklassizistischen Nachfolgebau, der 1800 eingeweiht wurde. Ein Brand zerstörte dieses Gebäude 1898. Fernando Lorenzen plante daraufhin eine neugotische Kirche, die zwischen 1900 und 1901 entstand. Die Bombenangriffe von 1943 ließen davon nur Seitenwände und den Turmsockel bestehen. Der heutige Bau entstand zwischen 1953 und 1955, während der neue Turm 1965 fertiggestellt wurde.
Im Innenraum verbinden sich ein Pantokrator-Mosaik von Hans Gottfried von Stockhausen, ein bronzenes Meditationskreuz und ein Kruzifix. Die Orgel von Walker & Cie stammt aus den 1960er-Jahren und wurde 2007 renoviert. Älteste Glocken des Geläuts reichen in das frühe 20. Jahrhundert zurück. In der Umgebung liegen außerdem der Historische Friedhof Wandsbek und das Schimmelmann-Mausoleum.
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