Brahms-Museum
Das Brahms-Museum liegt im Hamburger KomponistenQuartier an der Peterstraße, nahe dem Geburtsort von Johannes Brahms. Seine zwei Etagen befinden sich in einem historischen Gebäude. Seit 1971 widmet sich die Ausstellung den ersten drei Lebensjahrzehnten des Komponisten in Hamburg und seiner musikalischen Ausbildung.
Persönliche Gegenstände, Kunstwerke, Büsten und zahlreiche Fotografien führen durch diese frühe Lebensphase. Ein Tischklavier aus der Zeit um 1860 erinnert an Brahms’ Unterrichtstätigkeit. Eine Marmorbüste der Wiener Künstlerin Ilse Conrat ergänzt die Sammlung. Die Räume bewahren außerdem über dreihundert Bücher, die Gesamtausgabe seiner Werke, Tonaufnahmen sowie Reproduktionen von Noten, Briefen und Konzertprogrammen.
Im nahegelegenen Lichtwark-Saal der Carl Toepfer Stiftung finden temporäre Brahms-Ausstellungen, Vorträge und Konzerte statt. Spaziergänge durch Hamburg machen historische Orte aus Brahms’ Leben nachvollziehbar. Als konkretes Erinnerungsstück bleibt besonders das Tischklavier aus der Mitte des 19. Jahrhunderts im Gedächtnis.
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