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Rotwildpark bei Stuttgart

Der Rotwildpark bei Stuttgart ist ein Naturschutzgebiet mit überwiegend bewaldeter Landschaft. Drei künstliche Parkseen gliedern das Gelände nahe Stuttgart. Auf einem Waldlehrpfad erklären Informationstafeln die Umgebung, während ein Wildgehege Rotwild und Schwarzwild zeigt. Auch Rehe, Hirsche und Wildschweine gehören zur beobachtbaren Tierwelt.

Unter König Friedrich I. entstand das Gebiet 1815 und wurde zunächst mit 568 Rothirschen sowie 138 Damhirschen besetzt. Die Wege blieben anfangs zahlenden Bürgern vorbehalten. Nach der Novemberrevolution 1918 fielen diese Zugangsbeschränkungen weg, und der frühere Hutewald entwickelte sich zum Erholungsgebiet. 1939 erfolgte der Eintrag ins Reichsnaturschutzbuch. 1958 wuchs die Fläche auf 830 Hektar, wobei Teile des Schwarzwildparks und des Pfaffenwalds hinzukamen.

Alte Bäume geben dem Wald sein markantes Gesicht, darunter seltene Elsbeeren und Speierlinge. Einzelne Bäume erreichen ein Alter von vierhundert Jahren. Zum Ensemble gehören außerdem das Römische Haus und das Bärenschlössle mit Restaurant. Sieben Spechtarten ergänzen die vielfältige Vogelwelt des Schutzgebiets.

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Gerlingen
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