Siebenbogenbrücke
Die Siebenbogenbrücke überspannt in Fürth die Rednitz, rund sechshundert Meter westlich des Hauptbahnhofs. Fünf Gleise führen über das Rednitztal, während ein Fußweg etwa zehn Meter über dem Fluss verläuft. Sieben Bögen, jeweils 20,4 Meter weit, prägen die Ansicht.
Der Bau begann am 20. Juli 1862 unter Bezirksingenieur Reissinger und endete mit dem Schlussstein am 11. September 1863. Ein Gerüsteinsturz verletzte dabei insgesamt sechs Arbeiter. Zunächst trug die Konstruktion ein Gleis Richtung Würzburg, bevor sie 1891 zwei Gleise für die Strecke nach Bamberg erhielt. 1898 rollten täglich 60 Fern- und 51 Nahverkehrszüge darüber.
Ein eigenes Gleis für die Rangaubahn, der Fronmüllersteg von 1925 und spätere Umbauten reagierten auf wachsenden Verkehr und Hochwasser. 1969 und 1970 wuchs die Breite um 2,4 Meter. Seit 2010 ergänzt eine nördliche Brücke mit sieben Bögen und zwei S-Bahn-Gleisen die Verbindung nach Forchheim.
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