Nathan Bloch
Nathan Bloch erinnert in Sulzburg nahe Freiburg im Breisgau an eine jüdische Familie und ihre Geschichte. Hier führt der Blick zu den Stolpersteinen im Straßenpflaster. Die kleinen Messingplatten markieren die letzten frei gewählten Wohnorte von Menschen, die dort lebten.
Zur Familie gehörte Moses Bloch, der 1855 geboren wurde und als Viehhändler arbeitete. Im Oktober 1940 deportierten ihn die Nationalsozialisten von Baden in das Internierungslager Gurs. Danach kam Moses in das Lager Noé. Dort starb er im März 1941. Die Messingsteine im Pflaster geben der Erinnerung an die Familie einen konkreten Ort in Sulzburg.
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